Vortice Herstellertext „Luft ist unser Leben“

Die italienische Aktiengesellschaft Vortice blickt auf über 60 Jahre Erfahrung und erfolgreiche Produktion von Ventilatoren und Heizgeräten zurück. Seit der Unternehmensgründung im Jahr 1954 wurde die Produktpallette ständig erweitert. Heute gehört Vortice zu den weltweiten Marktführern im Bereich Lüftung und Ventilation mit Vertretungen in über 90 Ländern. Dabei ist die Marke für Zuverlässigkeit, Zweckmäßigkeit und formschönes Design bekannt.

Mit einem Ventilator von Vortice zieht nicht nur Funktionalität in Ihr Heim, sondern auch mehrfach ausgezeichnetes, italienisches Produktdesign.

Inhalt:

Vortice

Das Unternehmen Vortice wurde 1954 in einem Keller in Mailand, Italien, von Attilio Pagani gegründet. Seine erste Erfindung war eine Küchen-Dunstabzugshaube, die im selben Jahr einen Ehrenpreis für hervorragendes Design erhielt. Neben hohem Qualitätsanspruch stand und steht bei Vortice die Gestaltung im Vordergrund.

Vortice produziert u.a. energieeffiziente Lüftungsanlagen, Wärmerückgewinnung und Zubehör für industrielle, gewerbliche oder häusliche Anwendung. Das Sortiment des Unternehmens ist breit aufgestellt, sodass Endnutzer für viele Anwendungszwecke auf die hervorragenden Vortice-Produkte zurückgreifen können.

Vorteile für Vortice Kunden

  • ausgezeichnetes italienisches Design
  • langjährige Erfahrung in Herstellung
  • Nachhaltige, z.T. recycelbare Ventilatoren
  • Auslegung für industrielle Beanspruchung z.B. IP Schutzart
  • lange, störungsfreie Lebensdauer
  • Installationsfreundliche und leistungsstarke Artikel
  • für alle Anwendungsgebiete in Haus, Gewerbe- und Industrielüftung 

Herr A. Pagiani leitete das wachsende Unternehmen mit Niederlassungen in Frankreich (1974) und Großbritannien (1977) bis zu seinem Tode 2010. Darauf wurde Aktionär Carlo L.E. Pagani Unternehmenspräsident, er errichtet Standorte in Costa Rica und China (beide 2012). Zusammen mit Generaldirektor S. Guantieri öffnet sich das Traditionshaus für zeitgemäße Strukturen. Guantieri setzt sich für direkte Kommunikation mit allen Beteiligten ein und präsentiert in Social-Media-Kanälen ein weltoffenes Unternehmen. Sie können im Vortice Video Kanal beispielsweise Mailänder Mitarbeitern bei der Arbeit über die Schulter schauen. Auch lustige Werbespots sind zu sehen:


Die Firma Vortice wird in Deutschland von der CasaFan GmbH vertreten, die Artikel sind über den creoven-Shop erhältlich. Zu den bekannten Artikeln im creoven Sortiment gehören die Nordik Deckenventilatoren, Torrette Dachventilatoren, der Ariante Towerventilator und das Wärmerückgewinnungsgerät Prometeo.

Hauptquartier von Vortice ist nach wie vor Mailand in Norditalien. Die technische Entwicklung und Marktforschung findet hier statt, der Gebäudekomplex ist aus der Innenstadt in ein nahegelegenes Gewerbegebiet gezogen.

Produkte und Design

Die italienische Küche entwickelte nicht nur eine Reihe köstlicher Speisen, sondern stand auch der Erfindung Pagianis Pate. Ein heißer Kochtopf mit aufsteigenden Dämpfen und Gerüchen inspirierte ihn zur Ablufthabe „Vortice“ – italienisch für Wirbel. Pagiani entwickelte den formschönen Dunstabzug aus Kunstharz. Das Material wurde erst wenige Jahre zuvor entwickelt und ermöglichte glatte Formen.

Die wirtschaftliche Nutzung der Kunststoffe stieg ab den 1950 Jahren enorm an. Zur Zeit seiner Erfindung war das neue Plastikmaterial ein Erkennungszeichen für innovative Designprodukte. Es konnte beliebig geformt werden, war bunt, günstig, leicht und langlebig.

Der Dunstabzug „Vortice“ war zugleich Namensgeber für das Unternehmen. Das Patent auf die Abzugshaube wurde mittags am 23.12.1954 vergeben. So kurz vor Heiligabend dürfte es gelungene Überraschung und gutes Omen für Herrn Paginani gewesen sein. Sein Aspirator gewann kurz darauf den Industriedesignpreis Compasso d'Oro (deutsch: Goldener Zirkel). Der Preis wird seit 1954 verliehen und ist einer der ältesten und bedeutendsten Designpreise.

Bild
Compasso d'Oro
1954 erster Ehrenpreis für „Vortice“ Küchenabzug, zuletzt 1987 für „Kontinuität … und Qualifikation der eigenen Produktion durch Design“

 

1955 folgte ein moderner Tischventilator aus Kunststoff und Messing, der an ein Atommodell erinnert. Es zeigt Pagianis Interesse am Weltgeschehen. Erst 1951, sechs Jahre nach den zerstörerischen Atombomben des Zweiten Weltkrieges, konnten Atome mikroskopisch sichtbar gemacht werden. Zum Vergleich: erst 1957 begann der Bau des Atomiums in Brüssel.

Attilio Pagani kreierte das erste Logo der Firma, welches mit Stolz auf den Geräten und in Anzeigen verewigt wurde.

Entwicklung der Logos
1954, 1959, 1969, 1975

Zur Tradition von Vortice gehört, dass renommierte Architekten und Designer Hand an die Produkte legten. Vortice Meilensteine der Produktentwicklung werden in den bedeutenden Museen der Welt ausgestellt, beispielsweise im MOMA in New York. Auch heute arbeiten die Designer bei Vortice hausintern und sichern weiterhin den Maßstab für ansprechende Ventilatoren und Co.

Berühmte Designer bei Vortice:
Der bekannteste Schöpfer für Vortice war Marco Zanuso. Der Architekt, Städteplaner und Designer entwickelte 1975 den berühmten roter Ariante Ventilator. Richard Sapper entwarf 1972 die Küchenabzugshaube Polivalente, die einem Schneckengehäuse ähnelt.
Francesco Trabucco betreute die Casatherm und Vario-Serie und arbeitete meist im Team mit seinem Kollegen M. Vecchi. Sie entwarfen die NORDIK Deckenventilatoren und die Reihe Gordon (2002).

Design: F. Trabucco und M. Vecchi, Ideenfindung mit Attilio Pagani, ca. 1990


Vortice Sortiment für häusliche, gewerbliche und industrielle Anwendung:

  • Wohnraumlüftung Zu- und Abluft durch div. Ventilatoren und Dunstabzugshauben
  • Sommerkühlung durch Decken- Stand- Boden- und Tischventilatoren und Klimageräte
  • Sanitärgeräte z.B. Händetrockner, elektrische Seifenspender und Föns
  • Lüftungsanlagen für Gewerbe und Industrie (zentral, dezentral / axial, radial / Ex-geschütz)
  • Heizgeräte für Innen und Außen
  • Luftverbesserung z.B. per Luftfilter, Luftentfeuchter
  • Nass- & Trockenstaubsauger

Produkteinführung 2016: Niederdruck Axial-Wandventilator der Vortice E Serie

Ära Attilio Pagani (1929 - 2010)


Der Italiener Attilio Pagani wurde 1929 geboren und begann seine aufstrebende Karriere mit nur 16 Jahren. 1935 begann er im väterlichen Metallgeschäft mitzuarbeiten. Es war im Keller der Viale Montenero gelegen, einer der zentralen Ringstraßen in Mailand. Der vorherrschende Faschismus unter Mussolini schafft es nicht, die Fantasie des jungen Mannes zu betäuben. Er entwickelt Keramikfliesen für einfache Küchen.
Mailand wurde im Zweiten Weltkrieg stark zerstört. Auf der Webseite des Herstellers ist eine schwarzweiße Straßenansicht und Foto des Gebäudes aus dem Jahr 1954 veröffentlicht, das den Wiederaufbau der Nachkriegsjahre andeutet. In diesem Jahr gründete der damals 25-Jährige Attilio sein eigenes Unternehmen.

Der Sage nach war Attilio Pagani ein kulturell interessierter Mann und Sammler von Kunst und Designobjekten. Er war ein gewissenhafter Leser, der sich für geschichtliche Hintergründe und die Biographie des Autors interessierte. Pagiani fördere die Bildung seiner Mitarbeiter mit div. Kursen, war aber streng, was Pünktlichkeit anging. Er beschrieb sich selbst als Mann der Zahlen, der Produkte. Auch wenn er gestalterische Aufgaben mitunter bekannten Größen anvertraute, war er gern bei der Ideenfindung involviert, z.B. beim Bodenventilator Ariante 30.

Ab den 1960er Jahren wurde die Produktpalette erweitert: 1962 entstand eine 6.000 Quadratmeter große Fabrik in Nähe zu Mailand. 1963 wurde die Küchen-Umlufthaube Magicfilter mit Kohlefilter entwickelt. Die Verwendung des Materials für Privathaushalte war revolutionär. Weitere Entwicklungen waren elektrostatische Filter und keimtötende Lampen. Durch die begehrte Qualität, konnten bald europäische Zweigstellen in Frankreich und Großbritannien eröffnet werden. Es folgten Entwicklungen der TDA Deckenventilatoren Nordik und später Staubsaugern, die ebenfalls einen wichtigen Marktanteil einnehmen.

Timeline der bedeutenden Produktentwicklungen bei Vortice
1955 Abzugshaube „Vortice“
1955 Atomium Tischventilator
1963 Umwälzhaube Magicfilter (erste in Europa, eine der ersten weltweit)
1975 Ariante Ventilator
1978 Luftreiniger
1978 Nordik Deckenventilatoren
1980 tragbarer Heizlüfter
1998 Klimaanlage
1999 Fön, Handtrockner, Seifenspender
2000 Entfeuchter, Badventilatoren
2006 Staubsauger

Um den gewachsenen Ansprüchen gerecht zu werden, setzt das Unternehmen auf moderne Technologien, kontinuierliche Forschung und umfassenden Service. Vortice ist nicht nur mit Luft in Kontakt, sondern auch mit Mitarbeitern, Kunden und Installateuren – weltweit. Mit dem Firmenmotto: „Lüftung zur Steigerung des Wohles der Nutzer“ manifestiert sich die Bestrebung um vollständige Kundenzufriedenheit in allen Bereichen. Zum breitgefächerten Sortiment, zählen neben zahlreichen Lüftungselementen für Wohnräume auch Lösungen zur Sicherung der Bausubstanz. Zusätzlich zur Qualitätsverbesserung von Atemluft und Raumklima bietet Vortice damit eine Reihe von sinnvollen Möglichkeiten, um Schäden durch Feuchtigkeit zu verhindern.

Industrie 4.0 unter Stefano Guantieri
Die interne Struktur des Unternehmens hatte sich seit den 1970er Jahren nur unwesentlich verändert. Bis 2010 war Vortice, trotz wichtiger Zweigstellen weltweit, sehr auf den italienischen Markt konzentriert und vom traditionellen Unternehmensverständnis Pagianis geprägt. Er hatte 1972 seinen Aktionär und Vertrauten Carlo L.E. Pagani (der gleiche Nachname ist Zufall) mit an Bord geholt, die Zusammenarbeit lief harmonisch – und wenig innovativ. Bis 2010 waren die gereiften Unternehmer darum bemüht, das seit einer Dekade stagnierende Wachstum voranzubringen. Nach Ableben des Unternehmensgründers A. Pagiani wurde Carlo L.E. Pagani Präsident des Unternehmens und blieb es bis 2015.

Frische Ideen kamen über einen anderen Weg zum Unternehmen: Ende 2007 wurde der Ingenieur Stefano Guantieri Generaldirektor bei Vortice. Er leitete zum Jahresbeginn 2008 tiefgreifende Veränderungen des Managements ein. Dazu gehört z.B. die Arbeit in vernetzten Teams und länderübergreifende Kooperation mittels Informations- und Kommunikationstechnik. Guantieri öffnet die Firma für neue Märkte und expandiert in über 90 Ländern weltweit. Das 2012 eröffnete Werk in China beispielsweise produziert speziell für dortige Bedürfnisse, die sich durch hohe Smogbelastung von den europäischen unterscheiden.  

Seine umfangreiche Kompetenz im Segment Lüftung und Ventilation machen das Unternehmen Vortice so beliebt. Damit der Erfolg zukünftig anhält, wurden in den letzten Jahren modernste Entwicklungsmethoden implementiert. Der Zeitraum zwischen Idee und Umsetzung neuer Produkte wurde erfolgreich verkürzt. Auf geänderte Gesetzte, Umweltbelastungen bzw. Klimaveränderungen kann zügig reagiert werden. Damit sind Vortice Ventilatoren in Bezug auf Technik und Design immer am Puls der Zeit.

Stefano Guantieris Änderungen
„junges Blut“ als neue Mitarbeiter einstellen
Informationen schneller und breiter verteilen
gleichwertige Vorschläge und Feedback im Team
enge Zusammenarbeit mit Lieferanten, Partnern und Kunden
verbesserte Produktentwicklung
Mitarbeiter beteiligen, weiterbilden und motivieren

Mit dem neuen geöffneten Management umschifft Vortice die Wirtschaftskrise, aggressiven Wettbewerb und Änderungen der europäischen Energieeffizienzrichtlinien. Guantieri erklärt in einem italienischen Interview im September 2016, dass vor allem die Gesetzesvorgabe zur Entwicklung nachhaltiger Klimageräte knifflig war. Die Nachfrage der Käufer orientierte sich eher am Preis als am Umweltschutz. Dennoch knackte die Vortice Gruppe 2016 einen Umsatz von knapp 60 Millionen Euro. Ein Wert, der zuletzt vor der Finanzkrise im Jahr 2007 erreicht wurde.

Mittlerweile sind in der gesamten Vortice Group mehr als 300 Menschen angestellt. Der Hauptsitz ist nach wie vor Italien mit ca. 160 Mitarbeitern. Es gibt aber noch Büros in Europa, Asien und Südamerika. Mehr als 100 zusätzliche Geschäfts- und Handelspartner vertreiben die Vortice Produkte weltweit. Die Ideen dieser geballten Kompetenz sichern laut Guantieri Projekte für fünf Jahre im Voraus.

Kommunikation und Bildung

Seit 1992
zweimonatiges kostenloses Informationsmagazin, Auflage: 50.000 Stück

Ab 2009
Einbindung und Motivation der Mitarbeiter
Schulungen für alle, „einschließlich der Empfangsdame“
"Smart Appetizers" Prominente Sprecher werden eingeladen
Investitionen in neue Technologie

Ab 2015
technische Seminare und Webinare für Kunden
Beratung der Installateure über Internet
Neue Webseite, neues Image
Soziale Netzwerke und Youtube Kommunikation
Partner von Hochschulen, Sportveranstaltungen, Weiterbildung
Einbindung Internet der Dinge z.B. in Apps
Verwendung von 3D-Drucker, z.T. für After-Sales-Service

Vorhaben für 2020
Echtzeitkommunikation mit Partnern-, Kunden und Lieferanten
weitere Nutzung des Internet der Dinge, Individualisierung



Quellen:

http://dati.acs.beniculturali.it/oad/uodMarchi/MR118691
https://www.soiel.it/news/dettaglio/cosi-vortice-prepara-industry-4/
http://www.ingenio-web.it/Notizia/3169/Le_macchine_del_vento_.html
https://archives.rinascente.it/it/paths/gli-anni-d-oro-1954-1957/cronologia

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