Hunter Deckenventilatoren – der Pionier seit 1886

Hunter Fan Company aus Tennessee, USA, produziert seit über 130 Jahren hochwertige Deckenventilatoren. Das Unternehmen zählt zu den weltgrößten Ventilator-Herstellern und gilt als Wegbereiter des modernen Elektroventilators. Die Leidenschaft zu traditioneller Handwerkskunst ist geblieben und wird von Hunter erfolgreich mit Technologien des 21.Jahrhunderts kombiniert.

Hunter Deckenventilatoren werden mehreren Ansprüchen gerecht: sie sind energieeffizientes Lüftungsgerät und dekorativer Einrichtungsgegenstand, z.T. mit Beleuchtung. Die Verbindung von Design und Funktion ist seit Gründung 1886 eines der Wesensmerkmale von Hunter Ventilatoren. Auch die Lebensdauer ist beachtlich: in der USA gibt das Unternehmen eine lebenslange Garantie auf seine Lüfter. Dies ist in der EU rechtlich unzulässig – dennoch können Sie beim Kauf einen Hunter Ventilators von absolut hochwertiger Verarbeitung ausgehen.

Hunters Produktpalette reicht von Deckenventilatoren über tragbare Ventilatoren bis hin zu Luftreinigern und Luftbefeuchtern. Die Marke ist für technologische Innovationen und außergewöhnliche Qualität bekannt. Bei creoven bieten wir Ihnen eine Auswahl der beliebtesten Hunter Deckenventilatoren für den europäischen Markt.

Hunter Logo

Vorteile der Hunter Deckenventilatoren:

  • liebevolle Gestaltung per Hand
  • konstruiert für lebenslangen Betrieb
  • strenge interne Testverfahren
  • große Beleuchtungsauswahl (Anbauleuchten)
  • leistungsstark, laufruhig und wackelfrei
  • senken Energiekosten im Sommer (Klimaanlage) und Winter (Heizung)
  • wartungsfreie Motorlagerung in Permanentölbad
  • geringer Energieverbrauch z.T. ausgezeichnet mit ENERGY STAR
  • Über 125 Jahre Erfahrung

Deckenventilator Hunter Builder Deluxe, Plus und Elite

Der ENERGY STAR vom U.S. Department of Energy und der Umweltschutzbehörde EPA wurde 1992 in den USA eingeführt. Das Umweltzeichen kennzeichnet Produkte mit überlegener Energieeffizienz. Von Hunter trägt beispielsweise der Deckenventilator Builder Elite die Kennzeichnung.

Energy Star Hunter Builder

Welche Hunter Ventilatoren mit und ohne Leuchte den ENERGY STAR tragen, sehen Sie auf der offiziellen Website ein.

Hunter Fan Company - Kurze Timeline:

Wir schreiben das Jahr 1886 in den USA. Die Freiheitsstatue erreicht Amerika, Coca-Cola wird erfunden und – scheinbar unwesentlich – Vater und Sohn John und James C. Hunter kaufen Aktienanteile der Tuerk Water Meter Company. Damit tragen die beiden irischen Einwanderer ihren Teil zur Weltgeschichte bei, sie werden bald als Pioniere der Lüftungstechnik bekannt. Die Tuerk Water Meter Company entwickelt im selben Jahr einen wasser- und riemenbetriebenen Deckenventilator mit zwei Holzflügeln. 1896 erwirbt die Familie Hunter die restlichen Unternehmensanteile und benennt ihre Firma in Hunter Fan & Motor Company um. Das erste moderne Produkt mit Wechselstrommotor erhält zu Ehren der Vorbesitzer den Namen Tuerk Typ A.
Der General Electric Spaltmotor für Wechselstrom wird ab 1906 in die Ventilatoren eingesetzt. Der Grundentwurf dieses Motors hat sich bei Hunter bis heute bewährt. Ab 1920 werden oszillierende Tischlüfter in das Sortiment aufgenommen. Im Juli 1929 kauft Mr. Peoples von der Electric Fan & Motor Company das Unternehmen Hunter, drei Monate bevor ein schwerer Börsensturz die Große Depression und die Weltwirtschaftskrise auslöst. Das Unternehmen behauptet sich trotz der schweren Jahre und erwirbt 1936 Teile der Century Electric Company in St. Louis. Stand- und Abluftventilatoren bereichern das Sortiment. 1938 folgt eine Umbenennung in Hunter Fan and Ventilating Company. Während des Zweiten Weltkrieges stellt sich Hunter auf geänderte Anforderungen ein. Sie produzieren Abluftventilatoren für Armeekrankenhäuser und Kasernen sowie tragbare Lüftungsgeräte für die US-Marine. Nach Kriegsende wird die Produktion 1946 nach in Memphis, Tennessee verlegt, um den industriellen Aufschwung der Region zu nutzen. (Der junge Elvis Presley folgte zwei Jahre später - kein Wunder, dass Hunter hier bis heute ansässig ist).
1949 erwirbt das Unternehmen Robbins & Myers die Hunter Company, verlegt seine Produktion ebenfalls nach Memphis, weitere Modelle folgen. Der Anbau für die neuen Mitarbeiter und Geräte wird erst 1964 abgeschlossen, was ein Maßstab für die Expansion des Unternehmens ist. Neben Ventilatoren werden auch Motoren z.B. für IBM und Schreibmaschinen produziert. Die erste Energiekriese 1973 lässt viele Privatkäufer von Klimaanlagen auf effizientere Deckenventilatoren umschwenken. 1978 gibt es bei Hunter Wartelisten von 12 Monaten, weil die Nachfrage raketenartig ansteigt. Hunter leistet sich großflächige Anzeigen in der Washington Post mit provokanten Slogans wie „Keep cool for peanuts, Mr. President“. Dennoch halten die Eigentümer Robbins & Myers Deckenventilatoren für eine Modeerscheinung. Nach zweijährigen Verlusten aufgrund von neuen Wettbewerbern verkaufen sie 1984 das Unternehmen. Käufer sind sechs Hunter Senior Manager mit William C. Clouspy an der Spitze. Für die Herren wird ein Traum wahr, sie glauben an das jahrhundertealte Unternehmen. Der verkürzte Name Hunter Fan Company wird etabliert.
1986 wird das Sortiment abermals um Raumklimageräte ergänzt, der Vertrieb über Warenhäuser und die Erweiterung der Produktlinie bringt Hunter bereits 1989 einen enormen Anstieg des Gesamtumsatzes. Ab 1993 werden tragbare Luftreinigern und Befeuchter vertrieben. Innovationen ab dem Jahr 2000 sind Badventilatoren, der Fünf-Minuten-Ventilator (zu 90% vormontiert) und ein Deckenventilator mit integriertem Audiosystem. 2009 hat Hunter drei Niederlassungen und vermarket seine Produkte weltweit. 2011 feiert die Firma 125-jähriges Bestehen. 2016 erweitert der neue CEO Mr. John Alexander das Segment mit Industrie-Ventilatoren und Heimventilatoren, die per Smartphone steuerbar sind.

Bilder von James C. Hunter, den ersten Deckenventilatoren und dem Mitarbeiterpicknick zum 125-Jahr Feier gibt es auf facebook unter Info/Meilensteine.

Erfinder des Deckenventilators?

Die Geschichte der Hunter Ventilatorenherstellung ist eng verbunden mit der Geschichte der Deckenventilatoren allgemein. John Hunter und sein Sohn James gelten als Hersteller des ersten Deckenventilators der Welt. Laut Angabe des Unternehmens hat John Hunter den Deckenventilator sogar erfunden. Dies ist nicht korrekt, dampfbetriebene Ventilatoren zur Schiffslüftung und Deckenventilatoren mit Elektromotor waren zuvor schon in Gebrauch und patentiert. Wie bei vielen technischen Errungenschaften bauen Erfindungen aufeinander auf. Manchmal ist die Zeit reif dafür und es entstehen mehrere ähnliche Ideen in einer Dekade. Fakt ist: 1886 entwickelt die Tuerk Water Meter Company mit Anteilseignern John und James Hunter einen wasserbetriebenen Deckenventilator. Er brachte dem Unternehmen über Amerika hinaus Ruhm und Ehre.

Erfolgsgeschichte durch Innovation

Neben wenigen importierten Geräten war die Hunter Fan Company mit Ihrer wechselnden Unternehmensführung knapp 100 Jahre konkurrenzlos. Erst 1974 ruft die Energiekrise einen weiteren Hersteller von energieeffizienten Deckenventilatoren auf den Plan: die Casablanca Fan Company in Kalifornien. Trotz seinem Startvorsprung stellt sich die Frage, wie das Unternehmen trotz Finanzkrisen und wachsender globalisierten Wirtschaft über 130 Jahre überleben konnte? Die Antwort: Hunter steht nach wie vor für innovative und dekorative Ventilatoren im gehobenen Sortiment. Das einfache Grundmodell hat sich seit 1886 natürlich bedeutend weiterentwickelt. Die Produkte werden regelmäßig verbessert und auf neuesten technischen Stand gebracht. Zeitgleich wird in gutes Marketing mit gewagten Kampagnen investiert. Die Firma gibt sich in ihren Artikeln bewusst witzig und herausfordernd. Doch trotz aller Neuerungen wird das Erbe der Gründerzeit stets hochgehalten: Qualität, Design und Innovation sind bis heute Hunters Markenzeichen.

Bemerkenswerte Innovationen aus dem Hause Hunter:

1906 reagierten die findigen Tüftler aus dem Hause Hunter auf das stetig wachsende Stromnetz und entwickelten einen elektrisch betriebenen Deckenventilator. Er war damals eines der wenigen Geräte, das bereits mit Strom betrieben wurden. In privaten Haushalten wurden die Lüfter ab ca. 1920 installiert, was mit der Entwicklung der öffentlichen Stromversorgung zusammenhängt. Erst konnten sich nur wohlhabende Haushalte den neuen Komfort leisten. Doch mit flächendeckender Stromversorgung und Massenproduktion wurde der Hunter Deckenventilator sehr populär. Schon die frühen Modelle wurden vorausschauend als "bereit für elektrische Lichter" beworben.
Stetig passt die Hunter Unternehmensführung ihre Produktlinie an die Anforderungen der Zeit an. Mit Elektrifizierung der Haushalte kamen oszillierende Tisch- uns später Standventilatoren auf den Markt. Im Zweiten Weltkrieg unterstützten Sie US-Armeegebäude mit Abluftventilatoren, die Marine hingegen mit tragbaren Geräten. Mit Vormarsch der Klimaanlage stellten sie die Energieeinsparung bei Kombination mit einem Deckenventilator in den Vordergrund. Durch Kombination beider Geräte konnte der Thermostat der Klimaanlage einige Grade höher eingestellt werden. Dies sparte bis zu 47 % der Energiekosten. Mit Folge, dass das Kombi-System in den USA in Neubauten mittlerweile generalisiert eingesetzt wird. Nicht nur die Erweiterung der Produktpalette, auch Neudenken im Management sind bedeutend für den Aufstieg Hunters. Ab 1986 wurde unter Mr. Clouspy eine dezentralere Führung unter vier Präsidenten mit je einer Unternehmensabteilung eingeführt. Die Teams unterstützten sich gegenseitig, behielten aber auch notwendige Flexibilität zur kreativen Arbeit. Die Geräte wurden zu erschwinglichem Preis über Großhändler wie Wal-Mart vertrieben. Diese Entscheidung trug stark zur Bekanntheit und Verbreitung der Hunter Ventilatoren bei. Selbstverständlich stimmt immer die Qualität der Produkte. Als einer der ersten Anbieter der Lüftungsbranche sah Hunter den Deckenventilator als Objekt zur Raumbeleuchtung und setzte entsprechende Technik ein. Ausrichtung an Kundenwünschen wurde auch über die vereinfachte Steuerung per Fernbedienung und wasserresistente Lackierungen erreicht.

Umfangreiche Werbekampagnen mit Anpassung des Logos an den Zeitgeist, die einheitliche Farbwahl im Hunter-Grün, hochwertige Produktfotografien, TV-Spots und zweiseitige Anzeigen rentierten sich. Hunter warb nicht nur mit schönen Fotos, sondern klärte Kunden auch über die Effektivität der Ventilator-Klimatisierung auf.


Die Kampagne zum Baseball-Deckenventilator von 1995 wurde besonders erfolgreich.
Hunter Innovationen auf einen Blick:
  • Erfindung des Mess-Systems für den Volumenstrom (CFM)
  • Ölbadschmierung des Motors verhindert Geräusche und Verschleiß
  • patentierte Anti-Vibrations-Technologie
  • der vormontierte Fünf-Minuten-Ventilator
  • Einsatz von LEDs und Kompaktleuchtstofflampen
  • Titan-Deckenventilatoren für vielfältigen Gewerbe- und Industrieeinsatz
  • Smart Home Apps für Ventilatoren

Design und Qualitätssicherung

Kein Ventilator von der Stange: Handwerkskunst bei Hunter

Die Inspiration für neue Hunter Deckenventilatoren stammt von Messen, Publikationen, allgemeinen Trends und dem aufmerksamen Blick der Designer im Alltag. Alle Materialen, die in Schaufenstern, der Natur oder Ausstellungen wahrgenommen werden, können z.B. für einen Flügel verwendet werden. Muster werden nicht am Computer generiert, sondern im Memphis von Hand gezeichnet. Die Kunst liegt im Detail, so entstehen z.B. Leuchten mit verwittertem Metall, farbigem Glas und strukturierten Oberflächen. Die Designer testen Farben im Lackierraum, schnitzen, scribbeln und beraten sich. Erst bei vollständiger Zufriedenheit mit einem Entwurf wird er für die Massenproduktion repliziert.

Besonders beliebte Modelle aus dem creoven Shop sind Hunter Builder, Bayport, Caribbean Breeze


Motivierte Industrie-Designer wie Alex Haggar aus Memphis nehmen gern die Herausforderung an, die die Gestaltung eines Deckenventilators bringt. Motor und Flügel benötigen eine gewisse Größe um funktional zu sein. Dennoch ist der Ventilator ein sichtbares Möbelstück im Raum, das geliebt werden soll. Möblierung und Beleuchtung sind ein faszinierendes Gebiet, mit dem Stimmungen erzeugt und verstärkt werden. Haggar setzt seinen Fokus auf klare „simple“ Entwürfe mit Persönlichkeit. Zurzeit arbeitet das Designteam daran, LED Beleuchtung in die Hunter Stammventilatoren zu integrieren.
⭢ Interview mit dem Designer (englisch)

Hunter betreut seine Kunden darüber hinaus mit Inspiration für ihre Einrichtung. Auf der Webseite und dem Facebook Chanel des Unternehmens werden Einrichtungstipps ausgetauscht. Mehr noch: das „Huntervention“ Einrichtungsteam rückt regelmäßig aus, um den Wohnraum Ihrer Fans und Ventilatoren aufzumöbeln.

Qualitätssicherung

Der Erfolg der Hunter Deckenventilatoren liegt in der Verbindung aus Motorleistung mit passender Größe, Form und Abstand der Flügelblätter. Im Jahr entstehen bei Hunter rund 3.000 Skizzen. Ca. zehn Prozent werden als Prototypen umgesetzt. In den Vertrieb schaffen es nur die besten Modelle. Sie bestehen eine Vielzahl von Testverfahre, die z.T. strenger geregelt sind als Industriestandards. Die Flügel und zugehörige Komponenten müssen das Salzwasserbad bestehen, werden UV-Strahlen und Wasserdruck ausgesetzt. Die Flügelhalter werden im "Shake-Test" tausendfach gerüttelt, um das Hunter Optimum von wackelfreiem Betrieb zu gewährleisten. Die Elektrik wird unter künstlichem Temperaturanstieg geprüft um die Lebensdauer des Motors zu garantieren. Doch das ist den Hunter Ingenieuren nicht genug, sie entwickeln sogar eigene Prüfverfahren über Industrieanforderung hinaus. Der flüsterleise Motorbetrieb wird beispielsweise in einem schalldichten Raum kontrolliert. Verräterisches Wackeln, Fiepen oder Brummen werden am Prototypen so lange optimiert, bis das Ergebnis absolut geräuschlos ist. Das Forschungs- und Entwicklungs-Team arbeitet eng vernetz.
Konstrukteure und Entwickler in Memphis sowie den in den weltweiten Produktionsstätten halten sich penibel an die internen Standards.

⭢ Im deutschsprachigen Raum erhalten Sie Hunter Orinigalprodukte und Zubehör bei creoven.

Quellen:
http://www.hunterfan.com
International Directory of Company Histories, Vol. 13. St. James Press, 1996.
http://www.fundinguniverse.com/company-histories/hunter-fan-company-history/

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