Den Winter aussperren

07.02.2019 10:20 von Azubi Büro

Einrichten Wohnen Dekoration Frühling

Dekorative Ideen für den Frühling

Der Winter neigt sich dem Ende zu und wir alle haben wieder Lust auf wärmere Temperaturen, die Sonne, frische Luft und natürlich - etwas neue Deko.

Den Winter aussperren - Mit der richtigen Frühlingsdekoration das neue Jahr hereinlassen

Endlich:
Der Winter neigt sich dem Ende zu und wir alle haben wieder Lust auf wärmere Temperaturen, die Sonne, frische Luft und – natürlich – etwas neue Deko. Auch der letzte Elch oder Weihnachtsmann darf jetzt zusammen mit den kümmerlichen Resten des Weihnachtsbaums die Wohnung verlassen und Platz machen für die tolle Frühlingsdekoration!



 
Dekoideen: Weniger ist mehr

 

Dekoidee: Weniger ist mehr

 

Viele Menschen widmen sich im Frühling dem Großputz des Hauses und fegen den Wintermief zur Tür hinaus. Es werden Fenster geputzt, Gardinen gewaschen, Bilder an den Wänden abgestaubt und Fußböden geschrubbt. Und was ist mit der Dekoration? Auch diese kann frischen Wind vertragen und soll die Frühlingszeit willkommen heißen. So ist in der Wohnung direkt zu sehen, dass der Winter vorbei ist und Sie sich auf die warme Jahreszeit freuen! Das ist nicht nur schön anzusehen, sondern hilft auch der Seele, die nach den trüben, kalten Tagen des Winters ein wenig Wärme, Sonne und Zuversicht brauchen kann. Und genau davon hat die richtige Frühlingsdekoration genau das passende Maß!

Während draußen die Natur erwacht und sich mit Krokussen, Tulpen, Blausternchen und schon bald den ersten Maiglöckchen zeigt, soll auch das Haus geschmückt werden. Doch hier gilt, dass weniger mehr ist und dass eine zarte Deko deutlich intensiver wirken kann, als wenn alles mit vielen Blumen und Blüten völlig überfüllt ist. Leider scheint es eine Eigenart vieler Menschen zu sein, im Winter der Kaufwut zu verfallen und alles anzuhäufen, was irgendwie schön, niedlich, stylish oder einfach nur originell aussieht. Beim großen Frühjahrsputz stellt sich dann die Frage, ob und wie wir das alles bloß verstauen oder wieder loswerden können. Denn jetzt brauchen wir Luft und Freiräume, die Wohnung neu zu gestalten bzw. zu dekorieren. Dabei ist gut zu wissen, dass wir uns zu keiner Zeit des Jahres so leicht von alten Dingen trennen können wie jetzt im Frühling.


 

Aussortieren und neue Farben ins Spiel bringen

Idealerweise gehen Sie Zimmer für Zimmer vor und suchen nach all den Dingen, die Sie nicht mehr benötigen oder behalten wollen. Vor allem dann, wenn ein Raum sehr groß ist, beheimatet er oft zahlreiche Deko-Gegenstände, Kissen und all das Zeug, das Sie nun nicht mehr haben wollen. Fragen Sie sich bei allem, ob es eine individuelle Bedeutung für Sie hat oder ob es weg kann. Überlegen Sie dabei am besten, ob Sie den jeweiligen Gegenstand in letzter Zeit gebraucht haben oder ob er überhaupt jemals zur Anwendung kam. Wenn nicht: Weg damit! Ist endlich genug Platz vorhanden, kann es an die Um- oder Neugestaltung gehen. Nicht jeder will schließlich gleich seine Wände neu streichen oder andere umfassende Maßnahmen zur Neugestaltung unternehmen. Es reicht oft schon, wenn die Deko-Artikel eine ganz neue Farbe ins Spiel bringen, denn schon damit sieht ein Raum völlig anders aus. Wenn die Kissen auf dem Sofa nicht mehr dunkelblau, sondern bordeaux und gelb sind, fällt das auf.

Überlegen Sie sich, ob Sie die Farben frei von jeglicher Mode wählen wollen oder ob Sie sich an den aktuellen Trendfarben orientieren. Für 2019 sind das wieder einmal Pastellfarben, trotzdem ist auch Ultraviolett in diesem Jahr besonders gefragt. Legen Sie sich auf eine Hauptfarbe fest und kombinieren Sie dazu zwei oder höchstens drei weitere Farben. Besonders leicht wird die Dekoration natürlich, wenn die Grundfarben in der Wohnung oder in dem zu gestaltenden Zimmer eher zurückhaltend sind. Beige und Grau möglich auf den ersten Blick langweilig erscheinen, bieten aber ein Höchstmaß an Kombinationsfreude. Hier lassen sich fast alle Farbtöne und Nuancen einbringen, nichts beißt sich oder bringt einen zu starken Kontrast hervor.


 

Einen Mittelpunkt festlegen

Egal, ob es um den Osterhasen aus Holz geht, der aufgestellt werden soll, oder ob die Einrichtung durch Blühpflanzen ergänzt wird: Der Raum braucht ein Zentrum. Einen Mittelpunkt, der die Blicke auf sich zieht, wenn jemand den Raum betritt. Außerdem wird damit vermieden, dass eine gewisse Unruhe im Raum entsteht. Wenn überall Frühlingsdeko aufgestellt wird, weiß kaum jemand, wo er zuerst hinschauen soll, fühlt sich regelrecht überfordert und wird unruhig. Als Zentrum kann ein Tisch dienen, ein Sideboard oder ein anderes Möbelstück, das auch dafür nicht extra neu gekauft werden muss. Wichtig ist nur, dass es den zentralen Punkt des Raumes darstellt bzw. optisch als Hingucker wirkt.

Dekoideen: Moderner Holzosterhase

Dekoidee: Modernen Holzosterhase

Wenn alles vorbereitet ist, kann es endlich an das eigentliche Dekorieren gehen:Wenn alles vorbereitet ist, kann es endlich an das eigentliche Dekorieren gehen:

1. Blumen und Pflanzen

Auch im Winter haben wir unsere Zimmerpflanzen ordentlich gepflegt, damit sie die trüben Tage mit ein wenig Grün verschönern. Doch jetzt ist es an der Zeit, für eine Frühlingsdeko mit Blüten zu sorgen! Verschiedene Frühblüher sind auch im Topf erhältlich und so zeigen sich Tulpen und Narzissen, Ranunkeln und Hyazinthen als erstaunlich pflegeleicht und dekorativ in der Wohnung. Zwiebelpflanzen können nach dem Abblühen auch rausgesetzt werden, sofern Sie über einen Garten verfügen. Andere Blumen beginnen teilweise noch ein zweites Mal zu blühen. Allerdings sollten Sie wissen, dass viele Frühblüher zwar im Topf gezogen wurden, dafür aber eben nicht gemacht sind. Sie gehen nach der Blüte zurück und wachsen auch nicht wieder. Perfekt für eine Saison!

Grünpflanzen sehen immer gut aus


 

2. Dekorieren mit Wasserpflanzen

Hiermit sind nicht die Wasserpflanzen gemeint, die im Aquarium vor sich hin schwimmen, sondern die modern gewordenen „Water Plants“. Diese sind in einer Glasvase erhältlich und ernähren sich nur über die Wurzeln, die im Wasser stecken. Hier gibt es keine Erde, auch wenn die Pflanzen in solche gepflanzt werden könnten. Wichtig ist, dass Sie die Vase regelmäßig auswaschen, da sich hier sonst Algen als grüne Beläge zeigen. Außerdem sollten Sie ein wenig Pflanzennahrung ins Wasser geben, ansonsten wird das dunkle Grün schon bald zu Hellgrün und Gelb wechseln.

 










 

3. Bunte Blumentöpfe wählen

Übertöpfe gibt es inzwischen in vielen verschiedenen Farben und so lassen sich diese herrlich in das Frühlingskonzept einpassen. Vor allem hellgrüne, rosafarbene, gelbe und rote Übertöpfe bringen nach dem tristen Winter ein wenig Farbe in die Wohnung. Wer es ganz klassisch mag, setzt auf Übertöpfe aus Beton oder Marmor, muss den kühlen Eindruck dann aber durch eine bunte Blühpflanze wieder wettmachen. Die beste Wirkung erzielen Sie, wenn Sie auch solche Kleinigkeiten auf das Farbkonzept des übrigen Raumes abstimmen.

Bunte Blumentöpfe - ein ideales Dekoelement


 

4. Gegensätze zelebrieren

Natürlich sollen die Einrichtung und Dekoration zusammenpassen. Doch es ist auch schön anzusehen, wenn Kleinigkeiten sehr gegensätzlich sind. Wer mag, kombiniert zu den stacheligen Kakteen auf der Fensterbank wunderbar flauschige Kissen auf dem Sofa darunter. Ein eckiges Regal wird mit einem runden Hocker zusammengebracht, gelbe Vorhänge mit dunkelgrünen Pflanzen kombiniert. Diese Einrichtung ist die Grundlage für die weitere Frühlingsdeko, die aus Ästen und Zweigen ebenso bestehen kann wie aus kleinen Figuren (besonders zu Ostern!). Folgende Dinge lassen sich sehr gut in die Wohnung integrieren und als Deko nutzen:


- Bilder in verschieden großen Rahmen
- Körbe und Eier
- Kerzen und Blumen
- Boxen, Schachteln und Teller
- Kissen und Decken
- Dekorative Magazine auf dem Tisch

 





5. Persönlich bleiben

Wichtig ist immer, dass die Deko Persönlichkeit ausstrahlt und in erster Linie Ihnen selbst gefällt. Auch wenn findige Raumgestalter der Meinung sind, dass diese oder jene Deko momentan angesagt sei – Individualität ist Trumpf. Sie müssen nicht nach der gängigen Mode gehen (auch wenn sich diese natürlich als Anhaltspunkt anbietet), Sie brauchen auch keine teuren Investitionen in Krempel investieren,
der nur im Einrichtungsmagazin gut aussieht. Versuchen Sie lieber, Ihrer Persönlichkeit in der Deko Ausdruck zu verleihen und beschränken Sie sich dabei auf die Dinge, die Ihnen wirklich gefallen.


 

Einrichtungs- und Dekoideen zu Ostern

Ostern bietet – wie auch die Weihnachtszeit – wunderbare Möglichkeiten sich auszuprobieren. Gestalten Sie Ihre Wohnung und den Balkon oder Garten in jedem Jahr wieder neu, finden Sie neue Ideen und Deko-Artikel. Dabei lässt sich die Osterdekoration wunderbar mit der Frühlingsdeko verbinden, zumal Ostern ohnehin automatisch mit dem Frühjahr in Verbindung gebracht wird. So stehen Eier nicht nur für Ostern, sondern auch für die Vögel, die im Frühjahr mit dem Brüten beginnen. Was läge also näher, als ein Nest als Deko aufzustellen, in dem sich Eier befinden?

Wer sich angesichts des oftmals buchstäblich ins Wasser gefallenen Osterfestes ein wenig Frühlingsfeeling ins Haus holen möchte oder wer damit dem letzten Schnee die Stirn bieten will, ist mit einem bunten Osterstrauß gut beraten. Grün, Gelb und Weiß sind die dominierenden Farben, dazu kann ein sanftes Orange kommen. Ein Strauß in diesen Farben bringt Leben in die am Tage oft noch dunklen Wohnräume. Solche Sträuße können schon im Eingangsbereich stehen und heißen die Familie und Besucher willkommen. Sie sind aber auch als Tischdekoration sehr gut geeignet. Dabei können Ostersträuße in verschiedenen Stilen gebunden werden, seien Sie hier lieber kreativ und binden Sie die Blüten selbst zusammen als auf die vorgefertigten Standard-Sträuße aus dem Blumenladen zu setzen.
 

Ostereier - Das Highlight jeder Frühlingsdekoration

Ostereier - Das Highlight jeder Frühlingsdekoration

Ostereier und Fensterbilder dürfen in Familien mit Kindern natürlich nicht fehlen. Dazu der Deko-Hause, der auf dem Schrank neben der Schale mit den Eiern thront: Fertig ist die perfekte Osterdeko. Schneiden Sie einige Zweige von Apfel- oder Kirschbaum ca. eine Woche vor Ostern ab und stellen Sie diese daheim in die Vase. Schon bald zeigen sich die ersten, wunderschön weißen Blüten. An diesen Osterstrauß können selbst bemalte Eier gehängt werden. Auch bunte Federn eignen sich wunderbar als Deko-Objekte und können unter einem solchen Zweig-Strauß liegen oder in diesen gesteckt werden. Fensterbilder sorgen dafür, dass die Wohnung schon von außen nach Ostern aussieht, wobei Sie die Wahl zwischen kindlichen Motiven und klassischen Blüten oder Osterbildern haben.
Auch ein Tisch lässt sich wunderbar leicht österlich und frühlingshaft dekorieren. Ein kleiner Frühblüher an jedem Platz, ein Osterhase mit Osterkörbchen in der Mitte, eine bunte Tischdecke obendrauf und schon weiß jeder, welches große Fest demnächst ansteht. Auch hier kann ein Strauß aus Forsythienzweigen in einer Vase stehen, die gelben Blüten sehen wunderschön frühlingshaft aus. Ebenfalls schön: Weidenzweige! Die wunderbar weichen Kätzchen sind ebenfalls bekannte Frühlingsboten und dekorieren die Wohnung auf eine simple und dennoch schöne Art und Weise.

Wer einen Garten oder ein kleines Grundstück hat, sollte hier die Osterdeko nicht vergessen. Hängen Sie ein paar bunte Kunststoffeier an einen Baum, verwenden Sie Dekosteine in Eierform und stellen Sie die Blumenkästen mit den ersten Frühblühern auf. Heißen Sie mit dieser Osterdeko nicht nur den berühmten Hasen, sondern auch das neu erwachte Leben in der Natur willkommen!


 

Frühblüher für den Garten

Wer einen Garten hat, möchte diesen nach dem langen Winter sicherlich ebenfalls schön dekorieren. Schneeglöckchen und Blausternchen zeigen sich hier schon oft im Januar, wenn die immer milder werdenden Winter den Blümchen sagen, dass die Zeit zum Wachsen gekommen ist. Ist es dann tatsächlich etwas wärmer, zeigen sich die ersten Krokusse und Tulpenspitzen, auch die Hyazinthen schauen aus der Erde hervor. Osterglocken und Märzenbecher stehen ebenfalls in den Startlöchern und so zeigt sich der Garten in all seiner Frühlingspracht.


 

Wer einen Garten neu gestaltet, muss dennoch nicht im ersten Jahr ohne die geliebten Frühblüher auskommen. Denn auch wenn Zwiebelpflanzen meist schon im Herbst in der Erde ruhen und die Zwiebel dort Kraft für das Wachstum im nächsten Jahr gesammelt hat, so ist ein Pflanzen auch noch im Frühjahr möglich. Es braucht dazu nur einige Tage, an denen keine Minustemperaturen herrschen, wobei Sie bedenken sollten, dass die Pflanzen bis zum ersten Aufwuchs rund zwei bis drei Wochen brauchen. Krokusse werden drei bis fünf Zentimeter tief in die Erde gesteckt, Narzissen rund zehn Zentimeter. Dazu ein wenig Kompost und der Grundstein für ein schönes Wachstum und blühende Frühlingsboten ist gelegt. Die Zwiebeln für Krokusse können auch einfach ausgeworfen und dann an der Stelle, an der sie zu liegen kamen, in die Erde gedrückt werden. So entsteht keine „geplant symmetrische“ Blumenwiese, wie sie vielerorts zu sehen ist. Alternativ zum Setzen der Zwiebeln lassen sich vorgetriebene Zwiebeln einpflanzen, diese zeigen dann sehr rasch ihre schönen Blüten.

Tulpen - Die Frühblüher schlechthin

Tulpen - Die Frühblüher schlechthin

Der Garten braucht ansonsten kaum frühlingshaft dekoriert zu werden, denn er zeigt sich ganz von allein im neuen Gewand. Wenn erst einmal die ersten Grasspitzen sprießen und alles grüner wird, die schönen Frühblüher ihre Köpfchen zeigen und die Bäume und Sträucher mit den ersten Knospen aufwarten, ist die Natur Deko genug. Lediglich zu Ostern bietet sich die Gestaltung mit typischen Ostersymbolen wie den Eiern oder Osterhasen und Küken an.


 

Autor: Florentine

Quellen:
https://www.rosegoldandmarble.de/deko-ideen-fuer-den-fruehling-deko-tipps-wohnzimmer/
https://www.haushaltstipps.com/Dekotipps/Osterdeko/
https://www.berlin.de/special/immobilien-und-wohnen/balkon-und-garten/blumen-und-pflanzen/2962534-743560-fruehblueher-im-garten-schneegloeckchen-.html

 

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